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Mitarbeitendentag 2026

Programm & Anmeldung

Im Rahmen unseres Hochschuljahresmottos „Miteinander“ findet in diesem Jahr erstmals ein Mitarbeitendentag für alle Mitarbeitenden der Hochschule Bremerhaven statt. Mit dem Mitarbeitendentag möchten wir den bereichsübergreifenden Austausch fördern und die Möglichkeit schaffen, die Hochschule aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Die Idee greift unter anderem den Wunsch aus der Mitarbeitendenbefragung auf, mehr Einblicke in die Arbeit anderer Bereiche zu erhalten und die Vernetzung zwischen Wissenschaft, Lehre, Verwaltung und Technik zu stärken.

Am Freitag, 18. September 2026 öffnen von 10:00 bis 13:00 Uhr verschiedene Labore sowie ausgewählte Forschungs-, Praxis- und Studienbereiche ihre Türen und geben Einblicke in ihre Arbeit. Ergänzt wird das Programm durch einen gemeinsamen Ausklang in der Mensa/Cafeteria, der Raum für Gespräche und Begegnungen bietet.

Für die erste Durchführung wurde bewusst eine Auswahl an Laboren sowie einzelnen Forschungs-, Praxis- und Studienbereichen getroffen, um ein abwechslungsreiches und gleichzeitig gut umsetzbares Programm zusammenzustellen. Deshalb konnten in diesem Jahr leider nicht alle potenziell geeigneten Bereiche berücksichtigt werden. Dies ist ausdrücklich keine Bewertung der einzelnen Bereiche, sondern dient einer guten organisatorischen Umsetzung.

Wir freuen uns auf einen Vormittag voller neuer Einblicke, spannender Begegnungen und gelebtem Miteinander.

Programm & Anmeldung

Am Mitarbeitendentag öffnen verschiedene Labore der Hochschule ihre Türen und bieten allen Mitarbeitenden spannende Einblicke in ihre Arbeit. 
Manche Labore bieten geführte Besichtigungen während festen Zeitslots an. Buche dir hierfür am besten unten einen Platz, damit die Labore besser planen können.
Andere Labore haben später während einer offenen Phase frei geöffnet, sodass du nach Lust und Laune zu verschiedenen Laboren gehen kannst.

Die Teilnahme am Programm des Mitarbeitendentags in der Zeit von 10:00 bis 12:15 Uhr ist als Arbeitszeit möglich. Bitte stimmt Eure Teilnahme mit Euren jeweiligen Vorgesetzten ab und stellt sicher, dass dienstliche Aufgaben und Lehrveranstaltungen weiterhin gewährleistet sind.

Der Mitarbeitendentag beginnt mit einem gemeinsamen Start in der Cafeteria in Haus K. 
Hier bekommst du auch deine Stempelkarte. Danach kannst du dir einige Labore der Hochschule ansehen.

Wähle aus einem von 7 Laboren und lasse dir alles zeigen. Labore & Anmeldung unten.

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Während dieser Zeit kannst du dich frei durch teilnehmende Labore bewegen und dich einfach treiben lassen. Eine Übersicht über die Labore, die ihre Türen für euch geöffnet haben, findest du ebenfalls unten.

Für einen gemeinsamen Abschluss haben wir die Cafeteria gemietet. Hol dir gerne ein Mittagessen und komme hier nochmals mit Kolleg:innen ins Gespräch. Deine Stempelkarte kannst du hier abgeben und gegen Give-Aways eintauschen.

Wähle deine Führungen

Melde dich für die Labor-Führungen an, die dich interessieren!

Offene Phase

Lass dich treiben!
Sieh dir verschiedene Labore an, ganz nach Lust und Laune und ohne Anmeldung. Auch hier bekommst du für jeden Laborbesuch einen Stempel in deinen Campus-Entdecker:innen Pass.


Folgende Labore von 11:45 bis 12:15 Uhr ihre Türen geöffnet:

Z 3.120 

Algen- und Nanotechnologie Labor (ANT)

Haus: Z
Raum: Z 3.120
(3. OG)

In unserem ANT-Labor dreht sich alles um die spannende Welt der Mikroalgen. Von Forschung und Lehre bis hin zu neuen Ideen für nachhaltige Anwendungen. Bei einem Besuch können Kolleg:innen einen Blick hinter die Kulissen werfen, unser Team kennenlernen und entdecken, woran wir in unseren Projekten arbeiten. Wir freuen uns darauf, unsere Begeisterung für Algen zu teilen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.Das ANT-Labor wird genutzt für Projekte wie SerAZel, QuasiMa, Algen-EPA und BrandALG.

Algen-EPA:
Gemeinsam mit den Unternehmen Roval GmbH und Henry Lamotte Oils soll eine Prozesskette für die nachhaltige und vegane Gewinnung der omega-3-Fettsäure EPA (Eicosapentaensäure) aus Mikroalgen entwickelt werden. Dazu werden vielversprechende Mikroalgenarten an der Hochschule Bremerhaven untersucht und beim Projektpartner Roval GmbH in großtechnischer Produktion getestet. Nach Auswahl und Optimierung der Algenproduktion wird EPA extrahiert und ein marktfähiges Produkt entwickelt.

BrandAlg:
Ziel des Projekts BrandAlg ist die Herstellung eines neuartigen Löschmittels auf Basis von Algenbestandteilen wie Carrageen und Alginat, das als nachhaltige und weit einsetzbare Alternative zu herkömmlichen Löschmitteln in der Brandbekämpfung und -prävention eingesetzt werden soll. Viele der heute noch eingesetzten Löschmittel können durch die in ihnen enthaltenen Tensiden, fluorierten Verbindungen oder mikroplastikhaltigen Zusätzen erhebliche Umweltbelastungen verursachen, welche durch den Einsatz des in diesem Projekts entwickelten biologisch basierten Löschmittels vermieden werden sollen.

SerAZel:
Es werden Proteinextrakte aus Mikroalgen hergestellt, die als Zusatz für Nährmedien tierischer Zellen und gleichzeitig als Ersatz für fetales Kälberserum verwendet werden können. Tierische Zellen brauchen für die Laborkultivierung Wachstumsfaktoren und andere Bestandteile, die in dem Kälberserum vorhanden sind. Da das Kälberserum jedoch große ethische Bedenken auslöst, versuche wir mit Algenproteinen eine vegane tierische Zellkultur zu ermöglichen.

QuasiMA:
Eine zentrale Herausforderung der industriellen Mikroalgenproduktion sind Kontaminationen durch pathogene Organismen wie Pilze, Protozoen, Bakterien und Viren, die zu erheblichen Produktionsverlusten führen können. Das QuasiMA-Projekt entwickelt daher eine kulturunabhängige Methode zur frühzeitigen Identifizierung und Charakterisierung mikrobieller Gemeinschaften mittels DNA-Extraktion und qPCR, um die Qualität und Reinheit von Mikroalgenkulturen besser überwachen und sichern zu können.

Z 3.180 

Labor Physikalisch-chemische Grundlagen

Haus: Z
Raum: Z 3.180
(3. OG)

Im Rahmen der Laborveranstaltungen erfolgt die Vermittlung physikalisch-chemischer Grundlagen, die für den Transport – und Lagerbereich von Relevanz sind, sowie die Darstellung ihrer wechselseitigen Zusammenhänge. Dabei werden zentrale physikalische und sicherheitstechnische Kenngrößen – wie Siedepunkt, Schmelzbereich, Dampfdruck, Flammpunkt und Explosionsgrenzen – anschaulich erläutert und in ihrem praktischen Kontext diskutiert. ​Zur Vertiefung des theoretische Verständnisses werden praktische Demonstrationen durchgeführt, die das Brand- und Explosionsverhalten verschiedener gefährlicher Stoffe und Stoffgemische veranschaulicht. Darüber hinaus werden die Wirkungen dermaler und inhalativer Gefährdungen thematisiert und geeignete Schutzmaßnahmen vorgestellt, um ein umfassendes Verständnis sicherheitstechnischer Aspekte im Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gemischen zu gewährleisten.

Z 0.120 

Zentrallabor Medizintechnik

Haus: Z
Raum: Z 0.120
(EG)

Medizintechnik erleben und selbst ausprobieren. 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unseres Medizintechnik Labors und entdecken Sie moderne bildgebende und medzinische Technologien ganz nah.

Programmpunkte:
· Ultraschall selbst ausprobieren
· moderne Medizintechnik Live erleben
· Einblicke in die praktische Laborarbeit
· Austausch mit dem Laborteam.

K  1.07  

Labor für Fleisch, Fisch & Sensorik (LT/LTW)

Haus: K
Raum: K 1.07 (Treffpunkt), K 1.11, K 1.14 und K 1.15
 (1. OG)

Wie wird aus Fleisch und Fisch ein sicheres, schmackhaftes Lebensmittel – und wie lässt sich das objektiv beurteilen? Im Labor für Fisch und Fleisch vermitteln wir zunächst Grundlagenwissen aus diesem spannenden Bereich der Lebensmitteltechnologie: angefangen bei den natürlichen Veränderungen, die Muskelgewebe nach dem Schlachten durchläuft, über die Verarbeitung von Fleisch zu Wurst- und Fleischerzeugnissen, bis hin zu ausgewählten Themen der Produkttechnologie bei Fisch & Seafood. Im Fokus stehen dabei z.B. Produktparameter und Eigenschaften, die über die Qualität entscheiden, sowie moderne Verfahren zur Haltbarmachung.

In der Vertiefung wird es besonders praxisnah: Hier entwickeln wir zum Beispiel nährwertoptimierte Wurstwaren – mit reduziertem Fett- und Salzgehalt oder angereichert mit Ballaststoffen – sowie vegane und vegetarische Wurstalternativen. Anschließend kommt die Sensorik ins Spiel: In strukturierten Verkostungen werden die Produkte objektiv bewertet, sodass aus Bauchgefühl belastbare Daten werden.

Kurz gesagt: Dieses Labor verbindet Technologie, Ernährung und Genuss – und macht sichtbar, wie viel Wissenschaft in einer Scheibe Wurst stecken kann.

C400, C05/C06  

Labor für elektrische Maschinen und Anlagen (EMA) & Labor für Wärmekraft- und Arbeitsmaschinen (WKA)

Haus: C
Raum EMA: C400
(EG, Haupteingang links) 
Raum WKA: C05/ C06
(Kellergeschoss)

EMA-Labor
Das Labor für elektrische Maschinen und Anlagen (EMA) umfasst alle Bereiche der Anwendung elektrischer Antriebe, sowie deren Hilfseinrichtungen wie Umrichter-Technologie. Gelehrt und geforscht wird in dem Labor an dem optimieren Betrieb von elektrischen Maschinen und der Erzeugung und Verteilung elektrischer Energie.

WKA-Labor
Das Labor für Wärmekraft- und Arbeitsmaschinen (WKA) umfasst hauptsächlich Maschinen und Aggregate auf dem Gebiet der Schiffsantriebs- und Hilfsmaschinenanlagen. Schwerpunkte liegen dabei in thermischen Energieerzeugungsanlagen, Stromaggregaten, Klima- und Kältemaschinen.